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Phänotypische Variabilität bei Köcherfliegen entlang eines Höhengradienten
Nicola Steiner (Uni Basel), Stefanie Von Fumetti (Uni Basel)
Ausgangslage
Das Wachstum und der Schlupf von Gewässerinsekten werden von der Wassertemperatur beeinflusst, beide zeigen intraspezifische Variabilität. Es ist nicht bekannt, wie sich die Phänologie und die Grösse bei Köcherfliegen innerhalb einer Art entlang eines Höhengradienten verändert. Dies gibt indirekt darüber Auskunft, wie Köcherfliegen auf den Klimawandel reagieren könnten. Als Modellorganismen dienen die Arten Wormaldia occipitalis, Crunoecia irrorata, Plectrocnemia geniculata und Lithax niger.
Ziel
Es wurden verteilt auf den Schwarzwald, das Schweizer Jura, dem Emmental und dem Schweizerischen Nationalpark 17 Quellen entlang eines Höhengradienten ausgewählt, die mit Emergenzfallen bestückt werden. Diese werden in den kommenden sechs Monaten regelmässig geleert und die Zielarten werden vermessen und gewogen. Ziel ist es intraspezifische Veränderungen in der Phänologie entlang des Höhengradienten aufzudecken.
Projekt-Laufzeit
von April 2026 bis März 2027Projektstand
LaufendKontakt
Stefanie Gubler
Laupenstrasse 7
3008 Bern
scnat.ch/de
