Der Schweizerische Nationalpark (SNP) ist seit seiner Gründung 1914 ein streng geschütztes Wildnisgebiet inmitten der Alpen. Auf einer Fläche von rund 170 km2 können alle natürlichen Prozesse uneingeschränkt wirken. Die Natur wird weitestgehend sich selbst überlassen. Im SNP sind Tiere, Pflanzen, Lebensräume und die zugehörigen Prozesse seit über 100 Jahren vor menschlichen Einflüssen geschützt. Der Mensch wird dabei zum stillen Beobachter verschiedener Prozesse, welche diese einzigartige alpine Landschaft formen und sie ständig verändern. Heute und auch in der Zukunft gilt es im SNP, die natürlichen Prozesse gewähren zu lassen, sie zu erforschen und zu dokumentieren. Dies nicht zuletzt auch, um sie immer besser verstehen zu können.
Hier stellen wir Ihnen einige dieser natürlichen Prozesse vor und zeigen, was mit deren Schutz im Park konkret gemeint ist.
Murgang
Die zahlreichen Schutthänge und Starkniederschläge führen zu vielen Murgängen im SNP.
Ein Murgang, umgangssprachlich auch Mure, Rüfe oder Schlammlawine genannt, ist ein Gemisch aus Wasser, Schlamm und Gesteinsmaterial, welches der Schwerkraft folgend talabwärts strömt. Im Gebirge geschehen Murgänge häufig in steilem Gelände, wo viel Schutt und Geröll vorhanden ist. Durch Starkniederschläge wird dieses Material in Bewegung gebracht. Murgänge können Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen und haben mit ihren vielen Steinen und Blöcken ein enormes Zerstörungspotenzial.
Murgänge kommen im Gebiet des Schweizerischen Nationalparks (SNP) häufig vor. Die Geologie führt dazu, dass der SNP «reich an Steinen» ist. Der Dolomit, das Hauptgestein dieses Gebiets, ist sehr spröde und zerbricht leicht. An den riesigen Schutthalden unterhalb der Berge lässt sich dies gut erkennen. Werden diese Schutthalden oder schuttgefüllte Felsrinnen mit Wasser gesättigt, beginnt das Wasser-Schuttgemisch an steilen Hängen zu fliessen. Meist fliesst es in vorhandenen Rinnen, so beispielsweise in der Val dal Botsch oder der Val da Stabelchod entlang der Bachrinnen, oder in den bereits vorhandenen Murgangrinnen im Talkessel der Val Trupchun. Zum Stillstand kommen Murgänge oft erst in flacheren Bereichen der Täler. Das abgelagerte Material umfasst feinkörnigen Sand bis zu groben Blöcken. Gerade in den natürlich fliessenden Bächen des Nationalparks lassen sich die immer wiederkehrenden Murgangereignisse anhand des vielen Schuttes und der Einkerbungen sehr gut erkennen.
Eindrücklich zu sehen war dieser Prozess sowie seine Folgen am 23. August 2018 im Gebiet Margunet. Ein gewaltiger Murgang hat in der Val Stabelchod Brücken mitgerissen und Wanderwege zerstört. Die Flussrinne wurde tief eingekerbt und der mitgetragene Schutt hat sich auch auf dem Rastplatz Val da Stabelchod abgelagert. Die Ofenpassstrasse wurde teilweise überflutet und es haben sich südlich unterhalb der Passstrasse kurzfristig zwei neue Seen aufgestaut (mittlerweile sind diese wieder verlandet).
Murgänge gehören im SNP zu den ausgesprochen dynamischen Prozessen, welche die Landschaft immer wieder aufs Neue prägen. Sie sind Zeugen der gewaltigen Kraft, welche die Natur entfalten kann, und der sich kein Mensch entgegenstellen kann. Zu Beobachten, wie sich in aufgeschütteten Gebieten neue Vegetation bildet, oder wie einzelne Bäume solche Ereignisse überdauern können, ist in diesem Gebiet von besonderem Interesse. Ein «Aufräumen» nach einem Murgang gibt es genau so wenig wie ein «Schaden» durch Murgänge – es handelt sich um natürliche, die Landschaft formende Prozesse. Lediglich dort, wo der Schutz der Wanderer nicht mehr gewährleistet ist resp. dort, wo ein Weg nach einem Murgang nicht mehr gut passierbar geworden ist, greifen wir ein. Hier wird die Sicherheit unserer Besucher – und damit das Ziel «informieren» – über den vollständigen Prozessschutz gestellt.
Mehr Infos:
Im Fokus Faltblatt zum Thema Murgänge, erhältlich im Nationalparkzentrum Zernez oder online im Nationalpark-Shop.
Lawine
Lawinen sind der prägende Prozess in der winterlichen Landschaft. Da der Park im Winter geschlossen ist, stellen sie jedoch keine Gefahr für die Besuchenden dar.
Lawinen sind Massen von Schnee und Eis, welche sich an steilen Berghängen lösen und mit unterschiedlicher Geschwindigkeit talabwärts fliessen. Dabei unterscheiden wir verschiedene Typen:
- Staublawinen: Entstehen vor allem im Hochwinter bei kühleren Temperaturen und können mit ihrem Luftdruck ganze Wälder umreissen.
- Schneebrettlawinen: Hier kommt eine ganze Schneetafel gleichzeitig ins Rutschen. Auslöser können auch Tiere oder herabfallende Steine sein.
- Nassschneelawinen: Entstehen bei starker Erwärmung, lösen sich spontan und können bis weit in die Täler vordringen. Der nasse Schnee reisst auch Steine und Bäume mit.
Lawinenniedergänge gibt es auch im Schweizerischen Nationalpark (SNP) jedes Jahr. Hier zeugen verschiedene Hänge mit umgestürzten Bäumen von der Gewalt solcher Ereignisse. Oft sind die Überreste der Lawinenkegel bis in den Sommer, wenn die Wanderwege längst wieder geöffnet sind, sichtbar. Schneefelder, aber auch zerstückelte Bäume und Schutt, sind dann die Zeugen solcher Ereignisse.
Es kann sogar vorkommen, dass die Druckwelle von besonders starken Lawinen, die den Talboden erreichen, auch die gegenüberliegende Talseite erfasst und der Druck dort die Bäume umwirft. Dies ist beispielsweise in der Val Trupchun oder auch im Spöltal nahe Zernez passiert. Die gleichmässige Ausrichtung der umgestürzten Bäume zeigt diesen Prozess an.
Auch die Flurnamen im Gebiet des SNPs weisen auf immer wiederkehrende Ereignisse hin, so beispielsweise die Lavinar Grond in der Val Mingèr, oder die Lavinar Lad beim Munt la Schera, oberhalb Punt la Drossa, die der Besucher auf der Wanderung durchquert (siehe Foto).
Im Zusammenhang mit Lawinen fällt immer wieder das Wort «Naturkatastrophen», insbesondere wenn der Niedergang von Lawinen Sachschäden verursacht und Personen in den Tod reisst. Das gleiche gilt übrigens auch für Murgänge.
Das Gebiet des Schweizerischen Nationalparks wird jedoch nicht wirtschaftlich genutzt und ist darüber hinaus im Winter für die Besucher geschlossen. Aus diesen Gründen ist im SNP weder von Schaden noch von Katastrophen die Rede, wenn es um die Beschreibung solcher Prozesse geht. Denn diese schaffen auch neue Lebensräume und bringen natürliche Dynamik ins System.
Da im Winter lediglich die Ofenpassstrasse, die mitten durch den SNP verläuft, geöffnet ist, sind keine Lawinenschutzmassnahmen innerhalb des Nationalparks nötig. An den wenigen steilen Hänge, welche sich innerhalb des Parks entlang der Strasse erstrecken, hat der Wald bisher ausreichenden Schutz vor Lawinen geboten. Ausserhalb des Nationalparks, insbesondere im Gebiet rund um Zernez, zeugen verschiedene Lawinenhänge mit Schutzverbauungen von den immer wiederkehrenden Lawinenereignissen, die hier eine Gefahr für verschiedene Infrastrukturen darstellen.
Die Lawinengefahr ist einer von mehreren Gründen, weshalb der SNP jeweils ab dem ersten grösseren Schneefall geschlossen wird.
Weitere Infos:
→ Webseite des SLF zum Thema Lawinen
Waldbrand
Die Waldbrandfläche bei Il Fuorn aus dem Jahr 1951 (Abbildung links) zeigt, wie lange die Spuren eines Waldbrandes im Gebiet des Schweizerischen Nationalparks sichtbar bleiben können.
Wenn der Wald brennt, wirkt dies meist beängstigend und zerstörerisch. Doch ein Waldbrand trägt gleichzeitig auch zur Verjüngung der Wälder bei. Er schafft Nährstoffe und Raum für neues Leben und ist im Grunde natürlicher Bestandteil der Waldökosysteme. Heutzutage sind jedoch die allermeisten Brände auf menschliche Ursachen zurückzuführen und in diesem Sinne nicht mehr Teil eines natürlichen Prozesses. Wie im Schweizerischen Nationalpark (SNP) mit Waldbränden umgegangen werden soll, ist deshalb keine triviale Frage.
Wissenschaftliche Analysen haben gezeigt, dass in den Wäldern des Fuorngebiets (Ofenpass) vor der Besiedlung durch den Menschen ein natürliches Feuerregime geherrscht hat. Die aufrechte Berg-Föhre (pinus mugo uncinata), die die Wälder hier momentan dominiert, ist eine Pionier-Baumart. Sie besiedelte das Gebiet nicht nur nach Kahlschlägen, die im Ofenpassgebiet vom 17. bis Mitte 19. Jh. regelmässig durchgeführt wurden, als Erste. Sie kommt auch mit Feuer sehr gut zurecht. Die ausgedehnten Bergföhrenwälder des Ofenpassgebiets, die an die Wälder der Rocky Mountains erinnern, sind also nicht nur durch die ehemaligen Kahlschläge entstanden, sondern gehören auch zum natürlichen Waldökosystem des Schweizerischen Nationalparks.
Heute zeugt die Brandfläche oberhalb des Hotels Il Fuorn am Ofenpass vom grössten Waldbrand im Schweizerischen Nationalpark. Sie entstand 1951 während Räumungsarbeiten nach einem Lawinenniedergang. Dieser vom Menschen verursachte Brand wurde gelöscht, zerstörte allerdings die Vegetation und die Humusschicht weitgehend. Auch heute, rund 70 Jahre nach dem Brand, sind die Spuren des Ereignisses deutlich erkennbar. Noch immer sieht man einzelne, kahl stehende Bäume. Die Wiederbewaldung hat erst in den letzten Jahren und sehr zögerlich begonnen.
Anders als in wirtschaftlich genutzten Wäldern werden im Nationalpark nach einem Waldbrand keine Wiederaufforstungen gemacht. Im Sinne des Prozessschutzes werden Waldbrandflächen vollständig sich selber überlassen und deren Entwicklung wissenschaftlich beobachtet und untersucht. Die ausbleibende Wiederbewaldung bei der Brandfläche Il Fuorn erstaunte die Wissenschaftler – sie hatten mit einer sehr viel rascheren Wiederbewaldung gerechnet. Verschiedene Faktoren machen es den Pflanzen in diesem Gebiet besonders schwer, sich wieder anzusiedeln.
Zurzeit werden Brände im Nationalpark gelöscht. Diese Praktik sorgt jedoch immer wieder für Diskussionen. Grundsätzlich geht es auch beim Waldbrandmanagement darum, sich möglichst an den Zielen des SNP zu orientieren.
Nebst der langsamen Wiederbewaldung spielen das hohe Waldbrandrisiko, verursacht durch das viele Totholz und das trockene Klima im SNP, eine wichtige Rolle. Im Sinne eines konsequenten Prozessschutzes, müsste auch dieser Prozess zugelassen werden, insbesondere wenn er natürliche Ursachen hat. Hier zeigt sich das erste Problem. Darüber hinaus stellt sich auch die Frage nach der Bewahrung zahlreicher ökologischer und ökonomischer Werte (beispielsweise die Verbreitung schützenswerter Pflanzen und Tiere), welche durch Waldbrände gefährdet oder gar komplett zerstört werden könnten.
Untersuchungen – nicht zuletzt auch an der Brandfläche bei Il Fuorn – haben es gezeigt: Ein Waldbrand könnte das Bild des Nationalparks über weite Teile und für sehr lange Zeit drastisch verändern, und die Frage nach der Natürlichkeit dieses Prozesses ist nur schwer zu beantworten. Hinzu kommen politische Gründe: Die Eidgenossenschaft pachtet das Land lediglich von den Gemeinden. Zudem ist die Ofenpasstrasse eine internationale Verkehrsachse, die durch den Park führt und die im Brandfall nicht mehr benutzbar wäre. Und schliesslich kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein unkontrollierter Brand auch auf Gebiete ausserhalb des Parks übergreifen würde.
Pilzbefall
Im Schweizerischen Nationalpark (SNP) geben vor allem zwei Pilze zu reden: Der Hallimasch (Armillaria) und der Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum).
Der Hallimasch befällt totes und lebendes Holz. Im SNP ist der helle Fruchtkörper («Pilz») kaum je sichtbar, da sich der Organismus nur vegetativ über das Wurzelsystem vermehrt. Unter der Oberfläche, versteckt im Boden, breitet sich beim Hallimasch wie auch beim Wurzelschwamm ein riesiges Geflecht von Pilzfäden aus. So befallen beide Pilze die Baumwurzeln auf grösseren Flächen und zersetzen diese langsam. Dabei unterbrechen sie die Wasser- und Nährstoffaufnahme, was insbesondere schwache resp. ältere Bäume früher oder später zum Absterben zwingt. Sogar junge Bäume werden befallen. Das grösste Pilzindividuum hat eine Ausdehnung von 500×800 m und dürfte über 1000 Jahre alt sein. Es ist damit das grösste Lebewesen der Schweiz.
Der Befall der Bergföhren im Ofenpassgebiet durch Hallimasch und Wurzelschwamm wird wissenschaftlich untersucht. Es wird jedoch nichts unternommen, um die Ausbreitung dieser Pilze zu verhindern. Die Pilze greifen die Bäume nur sporadisch an und führen dadurch zu einer lokalen Verjüngung des Waldes und nicht zu einem ausgebreiteten Waldsterben. Sie halten den Kreislauf von Entstehen und Vergehen aufrecht, denn Totholz bietet Lebensraum und Nahrung für unzählige Tierarten.
Weitere Infos:
→ Zur Funktion von Pilzen im Waldökosystem
→ WSL-Publikation zum Hallimasch
→ Zu Hallimasch und anderen Pilzen
Lärchenwickler
Von Zeit zu Zeit werden die Lärchen des Schweizerischen Nationalparks vom Lärchenwickler befallen – einem kleinen dunkelgrauen Nachtfalter, dessen Raupen die Lärchennadeln fressen.
Der Lärchenwickler befällt insbesondere in den inneralpinen Tälern periodisch die Lärchen (Larix decidua). Er verändert dabei kurzfristig das Wachstum der Lärchennadeln und damit auch das Bild der Wälder, führt aber grundsätzlich nicht zum Absterben der Bäume.
In den auf die Massenvermehrung folgenden Jahren produziert die Lärche kürzere und minderwertigere Nadeln. Gleichzeitig nimmt auch die Zahl der Schlupfwespen, die sich von den Lärchenwickler-Raupen ernähren, aufgrund des grösseren Nahrungsangebots zu. Schlechtere Nahrung und zunehmende Feinde führen letztlich in den Jahren nach der Massenvermehrung zum Zusammenbruch der Lärchenwicklerpopulation. Auf das Tief folgt der Aufbau in Richtung eines nächsten Höhepunkts der Population.
Eine Bekämpfung des Lärchenwicklers ist weder im Nationalpark noch in wirtschaftlich genutzten Wäldern möglich. Sie ist jedoch auch nicht nötig. Ein Befall durch den Lärchenwickler führt nicht zum Absterben eines (gesunden) Baumes, sondern lediglich zu einer Veränderung der Nadeln für einen gewissen Zeitraum. Meist treiben die Lärchen noch im selben Sommer wieder aus, sobald sich die Raupen am Boden verpuppt haben. Die Befälle sind regelmässig und dank ausgeklügelten Anpassungsstrategien und Räuber-Beute-Beziehungen absehbar. Im Nationalpark führen sie in bestimmten Jahren lediglich zu einer Beeinträchtigung des Bildes von sommerlich-grünen sowie herbstlich-orangen Lärchenwäldern.
Weitere Infos:
► Verschiedene Informationen der WSL zum Lärchenwickler
Klimawandel
Im Schweizerischen Nationalpark sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits heute spürbar. Sie zeigen sich an verschiedenen Prozessen.
Eine Übersicht zu den wissenschaftlich festgestellten Auswirkungen des Klimawandels im Nationalpark finden Sie → hier
Der Prozess des Klimawandels ist ein global wirkender Prozess, der sich nicht an die Grenzen des Schweizerischen Nationalparks (SNP) hält. Seine Ursachen sowie auch die Folgen sind vielschichtig und weitreichend. Die Beeinflussung der Landschaft und der Ökosysteme des SNP durch den Klimawandel ist äusserst komplex und Gegenstand andauernder Forschung. Es können deshalb hier keine abschliessenden Aussagen gemacht werden.
Gerade in den letzten Jahren wurden deutlich mehr Murgänge registriert als in vergangenen Jahrzehnten. Trockener Boden kann weniger Wasser aufnehmen, und wenn dieses zudem noch in kürzerer Zeit fällt, erstaunt es nicht, dass mit dem Klimawandel auch die Anzahl Murgänge im SNP zugenommen haben.
Auch die Tiere reagieren auf den Klimawandel. So sind verschiedene Tiere, wie beispielsweise das Alpenschneehuhn oder der Alpenschneehase, aber auch Steingeissen und verschiedene Kleinlebewesen, heute in höheren Lagen zu finden als noch vor 50 oder 100 Jahren. Gerade diese an das kühle Klima angepassten Tiere verlieren durch den Klimawandel Teile ihrer Lebensräume. Andere Arten, wie beispielsweise das Steinhuhn, profitieren von wärmeren Durchschnittstemperaturen und breiten sich im SNP zunehmend aus.
Heutzutage wissen wir, dass die Prozesse, die der Klimawandel im SNP auslöst, letztlich durch den Menschen verursacht wurden und immer noch werden. Ihre «Natürlichkeit» lässt sich somit infrage stellen. Auch ist der Beitrag, den der SNP zur Abschwächung des Klimawandels leisten kann, begrenzt. Das Beobachten und Dokumentieren der mit dem Klimawandel zusammenhängenden Prozesse gehört jedoch zu den zentralen Aufgaben dieses einzigartigen Wildnisgebiets. So kann der Schweizerische Nationalpark dabei helfen, diese Prozesse besser zu verstehen. Nicht zuletzt wird im SNP durch vielseitige Naturbildungsangebote (z.B. geführte Exkursionen, Ausstellungen, Medienangebote) versucht, die Bevölkerung für die Natur und deren Prozesse zu begeistern. Wenn diese Begeisterung zu einer Sensibilisierung im Umgang mit der Natur führt, ist in jedem dieser Besucher möglicherweise ein Grundstein für den längerfristigen Umweltschutz gelegt.
Weitere Infos:
► Übersicht zu den Auswirkungen des Klimawandels im SNP