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Forschungsprojekt

Nachweis von Lebensgemeinschaften in Bergbächen mit eDNA

Von Fumetti Stefanie (Uni Basel), Blattner Lucas (Uni Basel), Müller Lauro (Uni Basel)

Ausgangslage

Die Längszonierung der Lebensgemeinschaften ist in Bachoberläufen stark ausgeprägt. Quellspezialisten werden im Längsverlauf seltener, während Rhithral-Arten zunehmen und die Artenvielfalt vom Eukrenal zum Epirhithral steigt. Dies ist sowohl für die Abgrenzung des Quell-Lebensraums als auch für die Wiederbesiedlung von Bächen wichtig. Längszonale Untersuchungen wurden bisher oft mittels klassischer Beprobung des Makrozoobenthos durchgeführt, was einen erheblichen Eingriff in den Bach sein kann.

Ziel

Molekulargenetische Methoden, d.h. der Nachweis der DNA in Wasserproben, sind viel weniger invasiv. Wir wollen in dieser Bachelorarbeit an 6 exemplarischen Bächen eine Pilotstudie zur längszonalen Verbreitung von DNA durchführen. Es wird der Frage nachgegangen, auf welcher Distanz bachabwärts sich noch Arten nachweisen lassen, die an Quellen gebunden sind. Dabei soll auch untersucht werden, ob die Veränderung der Lebensgemeinschaften bachabwärts mittels eDNA nachweisbar ist.

Projekt-Laufzeit

von Juni 2025 bis Januar 2026

Projektstand

Laufend

Kontakt

Partnerbetrieb des Parks
Forschungskommission des Schweizerischen Nationalparks
Stefanie Gubler
Laupenstrasse 7
3008 Bern
scnat.ch/de
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