Anlässlich eines Besuchs am 9. August 2011 ist Frau Bundesrätin Leuthard mit Behörden der Region und des Nationalparks zusammengetroffen und hat sich persönlich über den Park ins Bild gesetzt. Dieser gilt als nationales Symbol, der 2014 sein 100-jähriges Bestehen feiern darf. Bundesrätin Leuthard äusserte sich sehr positiv über die gelungene Synthese von Schutz und touristischer Entwicklung in der Region.

Frau Bundesrätin Doris Leuthard ist seit dem 1. November 2010 Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und in dieser Funktion auch Schirmherrin des Schweizerischen Nationalparks (SNP) im Engadin und Münstertal. Am 9. August 2011 hat Frau Bundesrätin Leuthard dieses wichtigste Naturschutzgebiet unseres Landes mit einem Besuch beehrt und sich über den ersten und am besten geschützten Nationalpark der Alpen orientiert. Seine Einzigartigkeit hat die Institution, die fast so gross ist wie der Kanton Appenzell Innerrhoden, zu einem nationalen Symbol gemacht.

Anlässlich eines ersten Programmteils in Zernez wurden Kontakte zu den Behörden des Kantons, der Nationalparkgemeinden und des SNP gepflegt. In einem Statement sprach Frau Bundesrätin Leuthard ihre Anerkennung für diesen nach wie vor einzigen Nationalpark in unserem Land aus. Sie erwähnte, dass auch andere Nationalparkprojekte in Planung seien. Würden sie realisiert, wäre dies in verschiedener, besonders natürlich in ökologischer Hinsicht sinnvoll. Bei der Besichtigung des 2008 eröffneten Besucherzentrums wurden die Inhalte des SNP konkretisiert, besonders sein Auftrag, über die Institution selbst, aber auch über Natur und Umwelt generell zu informieren. Die moderne interaktive Ausstellung bietet hierfür den idealen Einstieg.

In einem zweiten Programmteil im kleineren Kreis mit Vertretern des Nationalparks unternahm Frau Bundesrätin Leuthard eine Wanderung im SNP und liess sich dabei über aktuelle politische und wissenschaftliche Themen ins Bild setzen: Biodiversität, Waldentwicklung, Klimawandel. Die Forschung spielt eine Hauptrolle im SNP und als „Freiluftlaboratorium“ (diesen Begriff haben die Parkgründer vor rund 100 Jahren geprägt) ist der Nationalpark wie kaum ein anderes Gebiet geeignet, Natur und ihre Wechselwirkungen umfassend und langfristig kennenzulernen. Daraus sind wiederholt Erfahrungen entstanden, die unser Naturverständnis grundsätzlich mitbestimmt haben.

Weitere Auskünfte:
Robert Giacometti, Präsident ENPK; Telefon 081 850 21 72
Heinrich Haller, Direktor SNP; Telefon 081 851 41 11

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