Der Gegenblättrige Steinbrech ist der Rekordhalter bei den Blütenpflanzen in der Schweiz.

Am 4545 m hohen Dom blüht er auf einer Höhe von 4500 m knapp unter dem Gipfel. Dieses hochangepasste Steinbrechgewächs erträgt Temperaturen von bis zu -40 Grad °C.

Der Name «gegenblättrig» ist auf die grünen Laubblätter zurückzuführen. Diese sind als Rosetten angeordnet, wobei sich die Blätter im 90°-Winkel gegenüberstehen. Die Blüten hingegen sind 5-blättrig.

Gegenblättriger Steinbrech mit Biene

 

Die wenigen Bestäuber im Hochgebirge werden durch überproportional große Blüten angelockt. Durch den Polsterwuchs wird eine Häufung von Blüten erreicht und dadurch eine größere Signalwirkung erzielt.
An geschützten Stellen kann der Gegenblättrige Steinbrech bereits im April blühen, so wie hier unter einer schützenden Eislamelle, die wie ein Glashaus wirkt.

 

 

 

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