Hinweise

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2. August: Der Schweizerische Nationalpark in Bildern (19.07.2017)

Am Mittwoch, 2. August 20.30 Uhr, nimmt Hans Lozza, Leiter Kommunikation beim Schweizerischen Nationalpark, in seiner Bilderreise Gäste und Einheimische mit zu den spektakulärsten Orten im ältesten Wildnisgebiet der Alpen. 

Hotel Castell, Zuoz, Eintritt frei

Veranstaltungshinweis

9. August: Kabaret mit Flurin Caviezel (19.07.2017)

Mittwoch, 9. August 20.30 Uhr: Kabarett im Auditorium Schlossstall mit Flurin Caviezel und seinem neuen Soloprogramm «Kurzschluss»

Weitere Informationen

 

Förderpreis für Pia Anderwald (29.06.2017)

Förderpreis des Kantons Graubünden an Pia Anderwald, Biologin im Schweizerischen Nationalpark

Anlässlich einer Feier am 16. Juni in Lavin durfte Pia Anderwald, Biologin im Schweizerischen Nationalpark, einen Förderpreis des Kantons Graubünden entgegennehmen. In seiner Laudation hob Köbi Gantenbein der Präsident der Kulturkommission insbesondere die herausragende Analysefähigkeiten von Pia Anderwald hervor. Sie untersuche die grossen Datenmengen zu Rothirschen, Gämsen, Steinböcken und Füchsen im Schweizerischen Nationalpark mit fortschrittlichen statistischen Methoden. Und sie versuche so, die Interaktionen zwischen den Tierarten und mit ihrer Umgebung zu ergründen.

Pia Anderwald, 1978 geboren und in Romanshorn aufgewachsen, studierte an der Universität Zürich Biologie mit Hauptfach Zoologie und den Nebenfächern Molekularbiologie und Biostatistik. Ihre Diplomarbeit schrieb sie am Institut für Ökologie über die Nischendifferenzierung von Walen und Delphinen im Nordatlantik. Die Populationsgenetik und Nahrungsökologie nordatlantischer Zwergwale bildeten das Thema ihrer Doktorarbeit an der University of Durham in England, wobei sie zeitgleich in Teilzeitanstellung bei der Sea Watch Foundation in Oxford und Nordwales als Database Officier/Analyst für die National UK Cetacean Sightings Database verantwortlich war.

Nach Abschluss ihrer Dissertation im Jahr 2009 leitete Pia Anderwald an der Westküste Irlands in einer Postdoc-Anstellung beim Coastal and Marine Research Centre des University College Cork in Meeressäuger-Monitoringprogramm im Zusammenhang mit der Konstruktion einer Offshore-Gasleitung.

Im Jahr 2012 verlegte Pia Anderwald ihr Wirkungsfeld ins Engadin, übernahm eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Nationalpark und kniete sich tief in die Analyse und wissenschaftliche Aufarbeitung der umfangreichen, während Jahrzehnten gesammelten Daten zu den Huftieren. Dabei wird den innerartlichen und zwischenartlichen Beziehungen und insbesondere den Interaktionen mit der Vegetation besonderes Augenmerk geschenkt. Es geht um anspruchsvolle ökologische Forschung in einem umfassenden Sinn. Die Skala erstreckt sich von Kotanalysen zur Untersuchung von Stresshormonen bis hin zu räumlichen Auswertungen auf der Basis des SNP-eigenen geografischen Informationssystems. Mit der Bearbeitung des radiotelemetrisch gestützten Fuchsprojektes und durch die Koordination der Forschungsarbeiten im Nationalpark werden durch Frau Anderwald weitere Schwerpunkte gesetzt.

Pia Anderwald hat es innert kürzester Zeit geschafft, sich als präzise arbeitende Wissenschaftlerin in der Huftierforschung zu etablieren und ist bereits eine begehrte Partnerin für nationale und internationale Kooperation. Die Verantwortlichen des Schweizerischen Nationalparks gratulieren Pia Anderwald zum Förderpreis und freuen sich auf ihre weiteren Arbeiten im Umfeld des Nationalparks.

Sicherheitsmassnahmen an der Ofenpassstrasse (30.05.2017)

Vom 1. Juni bis zum 31. Oktober gelten im Bereich der Parkplätze an der Ofenpassstrasse eine Geschwindigkeitsreduktion auf 60 km/h und ein Überholverbot. Zudem sind aus Sicherheitsgründen die Parkplätze P7 und P9 aufgehoben. Die Kapazität von P8/Stabelchod wurde verdoppelt. Weitere Informationen

Gämsblindheit immer noch präsent (05.04.2017)

Unsere Parkwächter haben im Raum Stabelchod–Margunet weider Gämsen mit Symptomen von Gamsblindheit festgestellt. Bitte melden Sie uns, falls Sie Tiere sehen, die sich auffällig verhalten (z.B. im Kreis herumlaufen) mit Angabe von Ort und Zeit. Vielen Dank!

Weitere Informationen

Wolf im Nationalpark (29.06.2017)

Im Winter 2016/17 war die Wölfin F18 über längere Zeit im Schweizerischen Nationalpark unterwegs und wurde auch von Fotofallen dokumentiert. Auch an anderen Orten im Engadin wurden Wolfsbeobachtungen gemacht. Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich um mindestens zwei Tiere handelt. Bitte melden Sie uns allfällige Beobachtungen, wenn immer möglich mit Fotos. Falls Sie Spurenfotos machen: Legen Sie immer einen Referenzgrösse daneben (Massstab, Taschenmesser, Schlüssel etc.)

http://www.nationalpark.ch/de/flora-und-fauna/tiere/wolf/